Wem gehört der Schnee?

Eine Ringparabel

Durchgehend farbig illustriert € D 15,00 / € A 15,50 / CHF 19.90 Hardcover / 21,5 x 28 cm 32 Seiten / ab 5 Jahren ISBN: 978-3-314-10420-6


Wem gehört der Schnee?

Eine Ringparabel

Wenn es schneit in Jerusalem – was nur ganz selten passiert –, spielen die Kinder Mira, Samir und Rafi begeistert im Schnee. Weil der Schnee so kostbar ist, will jeder von den dreien am meisten Schnee besitzen. Aber wem gehört der Schnee und wer hat den Schnee überhaupt gemacht? Welcher Gott? Für jedes der drei Kinder hat Gott einen anderen Namen, weil sie unterschiedlichen Religionen angehören.

Antonie Schneider, die seit vielen Jahren religiöse Themen für Kinder verständlich macht, behandelt dieses brisante Thema behutsam und erzählt eine Ringparabel für Kinder. Die Illustratorin Pei-Yu Chang entführt uns mit ihrer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe in ein multikulturelles Jerusalem.

 

Chang’s illustrations convey the gravity and touch of whimsy packed into this hopeful little story.
Grace Lin, The New York Times

Es sind diese geteilten Momente einer fragilen Gemeinschaft, das gemeinsame Staunen über eine so banale wie phantastische Laune der Natur, die die Künstlerin Pei-Yu Chang in ihren Collagen so lebensbejahend in Szene zu setzen weiss.
Manuela Kalbermatten, NZZ, Kinderbuchseite

Die Botschaft der Toleranz sowie dem Miteinander von Christentum, Judentum und Islam nimmt dabei ebenso Raum ein, wie die Frage nach dem Wunder Gottes. Durch das besondere Setting in Jerusalem und der Verknüpfung mit der Tatsache, dass es dort kaum bis nie schneit, liegt ein Bilderbuch vor, dass sich gut in die Tradition der Ringparabel einschreibt.
Alexandra Hofer, Religion im Kinder- und Jugendbuch

Die Autorin Antonie Schneider erzählt eine Ringparabel, heute wichtiger denn je. Die liebevollen Illustrationen der Künstlerin Pei-Yu Chang zeichnen zudem ein offenes, multikulturelles Jerusa- lem. Ein wunderbares Bilderbuch.
Birgit Hock, Ohrenspitzer

Religionszugehörigkeiten, fremde Lebenswelten oder die Fähigkeit, das wirklich Wichtige zu erkennen und auch zu genießen – ein vielfältiger Kosmos, den dieses Buch da aufmacht!
POLA Magazin

Inspiriert von Lessings Ringparabel nimmt die Autorin die Frage nach der „wahren Religion“ auf und formuliert ein sorgsames Plädoyer für Verständnis, Toleranz und Frieden.
Doris Lanz, Kinder- und Jugendmedien Bern-Freiburg

  • Buch des Monats, Religion im Kinder- und Jugendbuch, November 2019
  • Kimi-Siegel für Vielfalt, 2020