Von Kolumbien in die ganze Welt hinaus

Zum 50. Geburtstag von José Sanabria von Julia Nacht.

José Sanabria war 6 Jahre alt, als er Illustrator werden wollte. In seiner Heimat Kolumbien studierte er Grafikdesign. Später, als er nach Argentinien kam, schrieb er sich an der Universität in Illustrations-kursen bei den südamerikanischen Künstlern Marcelo Sosa und Juan Bobillo ein. Seine Arbeiten finden weltweit Anklang. Er stellt sie an den Messen in Bratislava und Bologna aus und präsentiert sie an internationalen Ausstellungen. In Buenos Aires, wo er heute lebt, besitzt er seine eigene Illustrations-schule namens »Estudio Color Café« und gibt auch Workshops, die ihn unter anderem auch schon zurück in seine Heimat Kolumbien und nach Japan geführt haben. Und nicht zuletzt ist er auch ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Zwei seiner Bilderbücher sind bei NordSüd erschienen: Wie die Zeit vergeht (2016) und Ein Blatt im Wind (2018). Beide Bücher erzählen auf ihre Art davon, wie ein zunächst aussichtlos scheinendes Dasein sich zum puren Glück entwickeln kann. Eine immer wieder wichtige und oft unterschätze Botschaft, wie ich finde.

José Sanabria und Andrew Rushton auf der Kinderbuchmesse in Bologna 2018

 José Sanabria sagt über seine Arbeit: »Ich geniesse an meinem Zeichentisch die Freude, die ein Schreiner, ein Schmied oder ein Handwerker bei seiner Arbeit erlebt. Meine Illustrationen sind eine Hommage an diese Menschen, die mit nichts anderem als ihren Händen die schönsten Gegenstände des Lebens erschaffen.«

Seine Bücher begeistern Menschen in der ganzen Welt. »Wie die Zeit vergeht« wurde 2017 auf der amerikanischen Batchelder-Ehrenliste gewürdigt und ins Chinesische übersetzt. »Ein Blatt im Wind« ist soeben bei einem koreanischen Verlag erschienen. Jüngst hat das Buch auch Benedikt Erenz von DIE ZEIT beeindruckt. Hier gibt es den Artikel aus Der Zeit zu lesen.

José Sanabria feiert am 17. Februar seinen 50. Geburtstag. Wir wünschen schon jetzt alles Gute und freuen uns auf viele weitere Bilderbücher!

P.S.: Wer einen Einblick in sein Schaffen bekommen möchte, kann Josè auf seiner Facebook-Seite oder auf seiner  Website besuchen. Es lohnt sich! Und wer, wie ich auch, gespannt ist auf sein nächstes Projekt bei NordSüd: Dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben auf unserer Website oder auf Facebook

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